Prokrastination | Stress | Entspannung

Morgen fange ich wirklich an! – Prokrastination als Stressauslöser

Prokrastination, auch „Aufschieberitis“ genannt, beschreibt das chronische Aufschieben unliebsamer Aufgaben. Wir putzen lieber die ganze Wohnung, anstatt die Steuererklärung zu machen. Mit dem Lernen für die Prüfung beginnen wir erst ein paar Tage vorher und auch die Hausarbeit wird erst am letzten Abgabetermin abgegeben.

Aber warum prokrastinieren wir, obwohl uns die Konsequenzen bewusst sind? – Das hat mehrere Gründe: Oftmals ist es einfacher Aufgaben zu vertagen, als sie direkt zu erledigen. Außerdem neigen wir dazu, die sofortige Belohnung einer Ablenkung höher zu bewerten, als die Erledigung der anstehenden Aufgabe selbst. So werden negative Gefühle vermieden und der „Frühjahrsputz sollte ja auch schon längst erledigt sein“. Einige Menschen benötigen den Zeitdruck, um produktiver arbeiten zu können.

Grundsätzlich ist Aufschiebeverhalten nichts schlechtes.  Es wird erst dann problematisch, wenn es Stress, Erschöpfung und Depression auslöst. Damit das nicht passiert, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt:

1. Überblick verschaffen und Prioritäten setzen

Erstellen sie eine To-Do-Liste mit allen zu erledigenden Aufgaben und priorisieren Sie nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Welche Aufgaben sollten sofort erledigt werden und welche haben noch Zeit?

2. Realistisch Planen

Neben dem rechtzeitigen Beginnen sollten Sie auch genügend Zeit für die Bearbeitung der Aufgabe einplanen. Häufig unterschätzt man das Pensum. Bleiben Sie also realistisch und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Das wirkt nur demotivierend.

3. Große Aufgaben in kleine zerlegen

Auch mit kleinen Schritten gelangt man ans Ziel! Kleine Aufgaben lassen sich einfacher und schneller erledigen.

4. Die unangenehmste Aufgabe zuerst

Beginnen Sie mit der unangenehmsten Aufgabe. Der Rest des Tages wird Ihnen dann leichter von den Hand gehen.

5. Zeitfresser vermeiden

Zu den größten Zeitfressern gehört das Handy. Häufig schauen wir darauf, um Nachrichten zu prüfen und verlieren uns dabei schnell auch auf Social-Media-Kanälen. Versuchen Sie Zeitfresser zu vermeiden bzw. zu reduzieren, z.B. indem Sie ihr Handy auch mal bewusst für ein paar Stunden abschalten.

 

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