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Stressabbau durch Pflanzen

Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben auch gesundheitsrelevante Funktionen. Nicht umsonst haben über 80 Prozent der deutschen Haushalte Zimmerpflanzen. Sie tragen zu einem besseren Wohlbefinden bei und haben zudem noch weitere nützliche Eigenschaften. Besonders wirksam unter den Pflanzen sind die Heilkräuter. Welche dies sind, erfahren Sie in unseren Blogbeitrag.

Warum Pflanzen?

In erster Linie denken wir bei Pflanzen an Dekoration. Viele wissen jedoch nicht, dass sie außerdem zur Entspannung und Stressreduktion beitragen. Des Weiteren reinigen sie mithilfe der Fotosynthese die Atemluft und geben Sauerstoff ab. Auch die Luftfeuchtigkeit kann durch sie reguliert werden. Als Lebensmittelbestandteil in zum Beispiel Kräutern, sorgt das enthaltene „Vitamin P“, das Flavonoid für eine antioxidative Wirkung. Einige Pflanzen verhelfen sogar zu einem tiefen und gesunden Schlaf. Dazu zählen vor allem Heilkräuter.

Welche Pflanzen helfen bei Stress?

Zimmerpflanzen

Studien haben die positiven Einflüsse von Pflanzen auf den Menschen untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass sich Menschen glücklicher und wohler fühlen, wenn sie Natur um sich herum beobachten und wahrnehmen. Dabei unterstützen Zimmerpflanzen das Wohlbefinden in Räumen durch ihre Luftfilterfunktion sowie durch ihr reines Dasein mit satten Grüntönen. Zudem steigern sie die Vitalität und Konzentrationsfähigkeit. Bei einer niederländischen Studie zu Büropflanzen und Ihren Auswirkungen auf Mitarbeiter konnte eine Steigerung der Produktivität um 15 Prozent nachgewiesen werden. Pflanzen, die sich besonders gut zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Verbesserung der Luft eignen, sind Orchideen, Zämien, Grünlilie und Bromelia.

Kräuter

Einige Pflanzen bzw. deren Inhaltstoffe haben positive Auswirkungen auf unseren Körper. Dazu zählen vor allem Heilpflanzen bzw. Kräuter, die verschiedene Formen von Stress reduzieren können. Es gibt viele verschiedene Arten, die bei unterschiedlichen Beschwerden helfen. Ihre Heilkräfte stärken dabei nicht nur unser Nervensystem, sondern bringen oft noch weitere positive Nebenwirkungen mit sich. Heilpflanzen sind eine gute Möglichkeit Beschwerden erstmal ohne hochdosierte Medikamente zu behandeln. Hierbei können Stress und Nervosität positiv beeinflusst werden.

Lavendel

Besonders zur Entspannung kann Lavendel beitragen, denn die in ihm enthaltenen Wirkstoffe beruhigen und senken das Cortisol-Level im Körper. Cortisol ist ein Stresshormon. Der Körper schüttet dieses bei stressigen Situationen aus. Der echte Lavendel wird schon sehr lange als natürliches Heilmittel genutzt, weil der Wirkstoff beruhigt und entspannungsfördernd ist. Außerdem hilft er bei Schlafproblemen und Depressionen. Da Lavendel keine Zimmerpflanze ist, eigenen sich am besten Lavendelöl, Lavendelduftsäckchen oder auch ein Lavendeltee.

Zitronenmelisse

Auch die Zitronenmelisse mit dem zitronenähnlichen Duft hat wissenschaftlich nachgewiesen eine positive Wirkung bei Schlaflosigkeit und Depressionen. Sie ist meist als Kraut im Supermarkt zum Verfeinern von Nachspeisen oder in Form von Tee zu finden. Bekannt geworden ist die Zitronenmelisse übrigens durch Hildegard von Bingen, eine bekannte Heilerin, die eine Rezept für den „Melissengeist“ erfand.

Baldrian

Viele Menschen kennen Baldrian meist in kleinen Fläschchen als Tropfen verpackt. Der Extrakt aus der Baldrianwurzel wird schon mehr als 2000 Jahre gegen viele gesundheitliche Probleme eingesetzt. Damals wendeten die griechischen und römischen Ärzte Baldrian zur Nervenberuhigung an. Aber auch Schlaflosigkeit, Ängstlichkeit und Stress soll dadurch gemildert werden können. Bei der Einnahme solcher Tropfen ist jedoch zu beachten, dass Baldrian und Alkohol zusammen eine starke Benommenheit auslösen. Und während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Baldrian ebenfalls verzichtet werden.

Kamille

Kamillenblüten sind schon seit der Antike für ihre beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Weitere Anwendungsgebiete sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Magenbeschwerden. Zudem schaffen die Inhaltsstoffe Abhilfe bei Hektik und Stress.

Süßholzwurzel

Die Süßholzwurzel hat ebenfalls eine heilende Wirkung. Sie beruhigt den Geist, entspannt und fördert das rationale Denken. Oft ist sie bereits in Tees zum Süßen enthalten, in Erkältungstees trägt sie zu einem angenehmen Nachgeschmack bei.

Weitere Heilkräuter gegen Stress

  • Ashwagandha
  • Damiana
  • Ginseng
  • Hopfen
  • Jiaogulan
  • Johanniskraut
  • Passionsblume
  • Taigawurzel

Fazit

Pflanzen haben viele Vorteile und positive Effekte auf die Gesundheit, die Stimmung und den Abbau von Stresshormonen. Es lohnt sich die ein oder andere Pflanze nach Hause oder in das Büro zu holen. Und wenn Sie keinen grünen Daumen haben, probieren Sie doch die getrockneten Varianten der Kräuter aus. Im Tee oder als Duftsäcken haben Sie ebenso eine unterstützende Wirkung und sorgen für einen angenehmen Raumduft.

Kursleiter Stressmanagment

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