Kurkuma – die indische Pflanze mit positiven Eigenschaften

 

Kurkuma | Gesundheit | Eigenschaften

Die indische Pflanze Kurkuma ist derzeit bei vielen sehr beliebt und soll in vielen Bereichen gesundheitsfördernd sein. Die Pflanze stammt aus Indien oder Südostasien und wird dort seit 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Viele kennen Sie hingegen als eines der bekanntesten Gewürze der asiatischen Küche. Was diese Pflanze wirklich für positive Eigenschaften hat, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Kurkuma-Pflanze

Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse und  heißt traditionell auch „indischer Safran“. In den meisten Fällen wird die Wurzel getrocknet und anschließend pulverisiert. Aber auch die Verarbeitung der rohen Wurzel ist möglich.

Wofür können Sie Kurkuma nutzen?

Der Hauptinhaltsstoff der Kurkuma Pflanze ist Curcumin. Es dient vor allem als Färbemittel und Geschmacksträger. Dieser Inhaltsstoff hat zudem auch eine medizinische Heilwirkung. So soll es beispielswiese entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass der Stoff Curcumin im menschlichen Körper genauso wirkungsvoll gegen Entzündungen hilft, wie zum Beispiel Aspirin oder Ibuprofen. Manche Studien zeigen sogar eine schützende Wirkung von Kurkuma bei Alzheimer und Krebs auf. Und auch für die Senkung des Cholesterinspiegels ist der Stoff Curcumin geeignet. Zudem weist die Kurkuma Pflanze einen relativ hohen Gehalt an Magnesium und Calcium auf.

Eine weitere positive Wirkung von Kurkuma konnten Ernährungsforscher bereits vor Jahren belegen. So haben die Stoffe dieser Pflanze verdauungsfördernde Effekte. Die Inhaltsstoffe regen zudem die Leber dazu an, mehr Magen- und Gallensäure herzustellen. Diese binden an Nahrungsfette und machen das Fett so verdaulich. Somit lindert Kurkuma auch Blähungen und Völlegefühl.

Doch einig sind sich Wissenschaftler nicht ganz. Viele Studien wurden im kleinen Rahmen durchgeführt und es wurden einige Erkenntnisse aus Laborversuchen gezogen.

Wie ist Kurkuma einzunehmen

Das im Kurkuma enthaltene Curcumin ist nicht wasserlöslich und somit schwer aufzunehmen für unseren Körper.  Des Weiteren baut die Leber diesen Stoff sehr schnell wieder ob, wodurch er somit nur kurz in unsere Blutbahn gelangt. Es gibt jedoch ein paar Tricks, wie unser Körper die Inhaltsstoffe besser aufnehmen kann. Beispielsweise kann die Zugabe von Öl die Bioverfügbarkeit des Curcumins erhöhen. Ein weiteres Lebensmittel, welches die Bioverfügbarkeit steigert, ist schwarzer Pfeffer (Piperin). Denn das im schwarzen Pfeffer enthaltene Piperin erhöht die Chancen um ein 20-Faches, den Wirkstoff Curcumin in unseren Körper aufzunehmen.

Die richtige Dosis

Im Allgemeinen ist Kurkuma sehr verträglich und hat bei der richtigen Dosierung kaum Nebenwirkungen. Die Universität des Maryland Medical Centers empfiehlt eine tägliche Dosis von ein bis drei Gramm für einen Erwachsenen. Da unser Körper das Curcumin sehr schnell abbaut, ist die Empfehlung die Menge über den Tag verteilt einzunehmen.

Fazit

Die Kurkuma Pflanze bringt somit viele positive EIgenschaften mit sich. Bei allen beschrieben Eigenschaften dieser Pflanze ist jedoch immer zu berücksichtigen, dass die meisten bisherigen Erkenntnisse aus Laborversuchen und tierexperimentellen Versuchen stammen. Somit ist es nicht mäglich alle positiven Effekte direkt auf den Menschen zu übertragen.

Es kann jedoch gesagt werden, dass bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt Kurkuma definitiv Abhilfe schaffen kann. Ob Sie tatsächlich Krebs oder auch Alzheimer lindern oder sogar heilen kann, muss erst durch aussagekräftige wissenschaftliche Studien belegt werden. Letztendlich sollte aber jeder auf seinen Körper hören und das zu sich nehmen, was einem selbst guttut.

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