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Entspannt & gesund Baden – 5 Tipps rund um Entspannung beim Baden
In den Wintermonaten sinken die Temperaturen und die Tage werden kürzer. Für viele ist diese ungemütliche Jahreszeit eine Einladung, um endlich einmal wieder in die Badewanne zu steigen. Damit Sie vollkommen entspannt werden und sich das Baden positiv auf Ihre mentale Gesundheit auswirkt, möchten wir vom Mitteldeutschen Institut für Weiterbildung (MIFW) Ihnen wichtige Tipps mit auf den Weg geben.
Tipp 1: Ist heiß Baden gesund?
Die Temperatur des Badewassers spielt beim Thema Entspannung eine große Rolle. Ein zu heißes Bad bedeutet für den Körper Stress. Vergleichbar ist eine sehr hohe Badetemperatur mit einem äußerlich herbeigeführten Fieber des Körpers. Das heiße Wasser, das eine Temperatur von über 38° C hat, wirkt sich auf die Enzyme in unserem Körper aus, die für sämtliche Funktionen verantwortlich sind. Aus diesem Grund sollten Sie zu heiße Bäder, die sich über mehrere Minuten erstrecken, vermeiden, da sonst die Funktionsweise der Enzyme gestört wird.

Unser Tipp: Bei heißen Bädern (>38° C.) nicht länger als 5 Minuten im Wasser bleiben. Bei warmen Bädern (33 bis 37° C.) können Sie bis zu 20 Minuten entspannen.
Wenn Sie länger als 20 Minuten in der Badewanne verweilen, trocknet Ihre Haut aus. Deshalb empfehlen wir Ihnen, dass lieber noch eine Entspannungseinheit außerhalb der Wanne folgen zu lassen, um die stressfreie Zeit mit Haut und Herzen zu genießen.
Tipp 2: Entspannt durch Baden?
Ein warmes Bad hat zwei entspannende Vorteile für Sie: Sie gönnen sich eine wohl verdiente Zeit für sich und entkrampfen dabei gleichzeitig Ihre Muskulatur. Denn die Wärme des Badewassers dringt bereits nach 5 Minuten in die tiefen Muskelschichten ein und lockert das Gewebe. Auf diese Weise werden Verspannungen gelöst und Sie können sich von Kopf bis Fuß erholen. Wenn Ihr Körper entspannt ist, wirkt sich das sofort stressmindernd auf Sie aus.

Tipp 3: Badezusätze verwenden?
Beliebte Badezusätze sind ätherische Öle oder Badesalze. Deren Duft kann zur Entspannung beitragen oder sich anregend auswirken. Hierbei kommt es darauf an, für welchen Duft Sie sich entscheiden. Der Duft nach Zitrusfrüchten belebt den Geist und bietet sich für Sie an, wenn Sie nach dem Baden noch etwas vorhaben. Blumige und holzige Duftnoten wie Lavendel und Sandelholz verschaffen Ihnen ein Gefühl wohliger Geborgenheit und fahren Sie herunter.
Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, können Sie ein paar Teelöffel Olivenöl zu Ihrem Badewasser hinzufügen. Das Öl kann die Wärme geöffneten Poren ganz einfach mit Feuchtigkeit versorgen. Auf diese Weise erhalten Sie eine angenehm weiche Haut nach dem Bad.
Wenn Sie mit einem entspannenden Bad jedoch eine Erkältung abwenden möchten, sollten Sie zu einem Erkältungsbad greifen. Diese finden Sie bereits in Drogerien zusammengestellt. Die gesunde Mischung aus ätherischen Ölen und Kräutern hilft Ihnen dabei, die Erkältung zu bekämpfen und wirkt sich positiv auf Ihre Atemwege aus. Wichtig ist dabei, dass Sie sich an die Angaben auf der Verpackung des Erkältungsbades halten. Denn vor allem in dem bereits geschwächten Zustand des Körpers ist es wichtig, dass Sie ihm nicht noch weiter zusetzen.

Tipp 4: Was ist mit dem Ambiente?
Baden wirkt nicht allein durch die warmen Wassertemperaturen entspannend. Es ist genauso wichtig, dass Sie sich das passende Ambiente schaffen, um möglichst nachhaltig abschalten zu können. Dazu zählt auch die Einrichtung des Badezimmers. Dekorieren Sie Ihre Wanne beispielsweise mit schönen Erinnerungsstücken aus dem letzten Strandurlaub. Um die Stimmung noch entspannender zu gestalten, können Sie außerdem Ihre Lieblingsmusik einschalten oder ein Hörbuch hören. Auf diese Weise können Sie auch nachvollziehen, wie lange Sie bereits im Wasser sind, ohne sich einen störenden Wecker stellen zu müssen. Außerdem hilft es, wenn Sie Kerzen anzünden und das grelle Badezimmerlicht einfach ausschalten. Die Kerzen verbreiten zusätzlich Wärme in Ihrem Badezimmer und sorgen für eine lauschige Wohlfühlatmosphäre.

Tipp 5: Und nach dem Baden?
Achten Sie darauf, dass Sie sich vorsichtig in kreisförmigen Bewegungen mit einem weichen Handtuch abtrocknen. Dadurch verhindern Sie, dass Ihre Haut verletzt wird. Außerdem sollten Sie Ihre Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme oder einem Hautpflegeöl verwöhnen. Auf diese Weise bekommen Sie eine weiche Haut und verlängern die entspannende Zeit für sich selbst.
Nach dem Baden ist es normal, dass Sie sich nicht allzu schnell von der Entspannung verabschieden möchten. Deshalb ist es besonders wohltuend, wenn Sie sich direkt nach dem Bad Ruhe gönnen. Legen Sie sich kurz ins Bett, entspannen Sie auf der Couch, lesen Sie ein Buch und schalten Sie das Handy aus.

Fazit
Wir vom MIFW hoffen, dass wir Ihnen mit diesen kompakten Tipps dabei helfen konnten, ein entspannendes Bad zu nehmen. Lassen Sie sich Zeit und gönnen Sie sich Ruhe, um sich ausgiebig zu erholen. Auf diese Weise werden nicht nur Ihre Muskeln entkrampft, sondern auch Ihre mentale Gesundheit wird gefördert, wenn Sie sich dem Stress entziehen und sich Zeit für sich selbst nehmen.
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