Achtsamkeit | Stress | Entspannung

Achtsamkeitstraining ist beliebter denn je. Es soll zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, das Wohlbefinden steigern und Stress reduzieren. Das belegen sogar wissenschaftliche Studien. Aber was genau ist Achtsamkeit?

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (engl. mindfulness) bedeutet den Moment zu achten, ohne ihn zu bewerten. Also nicht nur körperlich im Hier und Jetzt zu sein, sondern auch mental. Für viele Menschen ist das kein Normalzustand. Sie hängen meist mit den Gedanken in der Vergangenheit fest oder beschäftigen sich mit der Zukunft. Dabei hoffen sie, dass irgendwann ein Zufriedenheitsgefühl eintritt. Das liegt daran, dass Menschen dazu neigen, alles zu bewerten. Achtsamkeit bedeutet nicht zu bewerten und sich auf den Augenblick zu konzentrieren.

Ist Achtsamkeit erlernbar?

Achtsamkeit lässt sich trainieren. Die weitverbreitetste Methode ist das Mindfulness Based Stress Reduction –Training (MBSR) nach nach Jon Kabat-Zinn. Ein solches Training besteht aus Mediations-, Yoga- und Körperwahrnehmungsübungen. Dabei wird das systematische Beobachten und Wahrnehmen des eigenen Körpers, ohne seinen Zustand zu bewerten, trainiert.

Das klassische MBSR-Training dauert in der Regel 8 Wochen und nimmt mehrere Stunden pro Tag in Anspruch. Aber auch mit kleinen Übungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, kann man Achtsamkeit üben:

  • Konzentrieren Sie sich zum Beispiel beim Frühstücken nur auf den Geschmack, anstatt über anstehende Aufgaben nachzudenken
  • Achten Sie beim Duschen ausschließlich auf das wärmende Wasser
  • oder fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit bloß auf Umgebungsgeräusche.

Achtsamkeit bedeutet aber auch, Alltägliches aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und Routinen zu durchbrechen:

  • Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit als üblich
  • Hören Sie Musik, die Sie sonst nicht hören
  • oder versuchen Sie mal mit der linken anstatt der rechten Hand zu essen.

Wie wirkt Achtsamkeit?

Anders als bei der klassischen Verhaltenstherapie, lernt man durch ein Achtsamkeitstraining nicht negative Gedankenspiralen zu stoppen oder sie zu unterdrücken, sondern sie nicht zu bewerten. Dadurch das keine Beurteilung der negativen Gedanken vorgenommen wird, sind sie zwar noch da, aber sie verlieren ihre negative Konnotation. Das bedeutet zum Beispiel bei Schmerzen, dass man diese nicht versucht zu betäuben oder zu verdrängen, sondern dass man sie annimmt und bemüht ist, sie möglichst gelassen von außen zu betrachten. Ähnlich soll man auch mit negativen Situationen und Emotionen umgehen.

Quellen:

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/achtsamkeit/index.html

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/seite-3

https://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Was-bewirkt-Achtsamkeitstraining-494995.html

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